Schwindel der Wirklichkeit

Im „Vorbereitungsbüro“ zum Akademie-Schwerpunkt „Schwindel der Wirklichkeit“ geht es im März um die Instrumentalisierung fiktionaler Spekulation und Zukunftsvorhersagen, um das Verhältnis digitaler Bilder zur Realität, um die Frage, wie Musik Wirklichkeit konstituiert, und die unsichtbaren Kräfte der Finanzwelt. Wer nicht vor Ort ist, kann die Diskussionen im Livestream online verfolgen. Auf der Internetseite www.schwindelderwirklichkeit.de gibt es Videodokumentationen vorangegangener Veranstaltungen.

Mittwoch 5. März 2014, 17 Uhr, Eintritt frei
Brave New Now. Performance und Gespräch. In Englischer Sprache:
A storytelling tour with architect Liam Young (Tomorrows Thoughts Today) through the Brave New Now: to places found somewhere between the real and the imagined, both achingly familiar and exceedingly strange, stitched together from fragments of distant landscapes and speculative designed fictions. Guest: Eric Ellingsen (Co-director Institut für Raumexperimente)

Mittwoch 12. März 2014, 17 Uhr, Eintritt frei
Indexschwindel – Was von Bildern bleibt
Fotografische und filmische Bilder sind durch ihre Indexikalität mit der Wirklichkeit verbunden. Doch in welche Realität führen digitale Bilder? Über die unterschiedlichen Bild-Politiken von Foto, Film, Game und Computeranimation sprechen die Medienwissenschaftler Jan Distelmeyer, Winfried Gerling und Britta Neitzel mit dem Filmemacher Romuald Karmakar.

Mittwoch, 19. März 2014, 17 Uhr, Eintritt frei
Carte blanche Mathias Spahlinger. Gespräch & Konzert
Autonome Musik, die um ihrer selbst willen gehört werden will, schafft zwar keine Fakten, wirkt aber mit an der Erschaffung von Weltbildern. Die Frage, wie Musik Wirklichkeit konstruiert, erörtern die Komponisten Mathias Spahlinger und Cornelius Schwehr, moderiert von Björn Gottstein. Mathias Spahlinger stellte das im Anschluss zu Gehör kommende Programm aus Streichtrios zusammen. Es spielt das trio recherche.

Mittwoch, 26. März 2014, 17 Uhr, Eintritt frei
Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit der Finanzkrise
„Wir sind die 99%“, ein Slogan der Occupy-Bewegung, bezeichnet die Verlierer der Finanzkrise. Jedoch ist der Protest weltweit erstaunlich schwach. Was müsste passieren, um die Ursachen der Krise in die Sichtbarkeit zu heben? Gespräch mit dem Regisseur und Autor Andres Veiel, der Wirtschaftsredakteurin Ulrike Herrmann, Ingo Rollwagen (Deutsche Bank Research) und Akademie-Präsident Klaus Staeck
Im Anschluss spielen die MAIDEN MONSTERS „Du, Krise“

Akademie der Künste
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10117 Berlin
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